“Projekt Wolf” – Peter Sürth gibt Fakten

von André Nick Geiger

Die Ränge der Aula in der Realschule im Blauen Land sind gefüllt mit den Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen. Und vorne ein echter Experte, wenn es um das Thema Wolf geht. Peter Sürth, der sich seit Längerem mit Wölfen bzw. mit dem notwendigen Lebensraum von Mensch und Tier beschäftigt, führt die Jüngsten der Schule an das weitläufige Themengebiet mit voller Spannung heran. “Die Wölfe werden zurückkommen”, betont der Experte. Es geht um die Konflikte zwischen Wolf und Mensch und um die Weidetierhaltung, dies sind einige Faktoren zwischen den Lebewesen.

Wölfe – Feind oder Segen?

Sürth berichtet ebenfalls über das gemeinsame Zusammenleben in der Stadt. Mit vielen Eindrücken, Videos und Bildern schildert er seinen Arbeitsalltag. Was für ein toller Job. Auch dem Schüler Luca-Leonhardt (Klasse 5b) hat der Vortrag gefallen: “Es war spannend, weil ich noch nicht so viel über Wölfe wusste. Wölfe können gut in der Stadt leben”, fährt er fort. Er würde sich später auch privat für Wölfe einsetzen. Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass der Forscher sich auf seinem Gebiet bestens auskennt. Er zeigt Bilder von einer rumänischen Stadt, in der Wölfe gesichtet wurden und beschreibt, wie die Einheimischen mit ihnen umgehen.

Wölfe in Deutschland – Eine Gefahr?

Der Wildbiologe erläutert im abschließenden Interview, was passieren würde, wenn in deutschen Städten bzw. auf dem Land Wölfe gesichtet würden. “Wölfe sind geschützt, wie Lux und Bär. Sie können niemals getötet oder erschossen werden.” Peter Sürth interessiert hingegen kaum, ob Wölfe geschützt oder ausgerottet werden. Viel wichtiger ist ihm, den Lebensraum zwischen Mensch und Tier für beide Seiten so angenehm wie möglich zu machen. Er beantworten aufgeschlossen jede Frage aus dem Publikum…

Geschützt in Deutschland: der Wolf.

Eine Antwort

  1. lucia sagt:

    Ich finde gut dass jemand kommt.
    Undd nicht extra am Nachmittag kommen muss um sich dass erklären lassen

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