“Klar bleiben” – ein Aufklärungsprojekt?

von André Nick Geiger

Franziska Riederer (links) mit Julia Wachter bei der Vorstellung des Streitschlichterprogramms im vergangenen Jahr

Franziska Riederer, Mitarbeiterin beim Kreisjugendring, war für Realschüler, die Sorgen und Probleme hatten, diese aber nicht mit Eltern oder Freunden besprechen wollen, als Ansprechpartnerin und Vertrauensperson zuständig. Sie bildete außerdem mit Julia Wachter die Streitschlichter aus. Aufgrund ihrer Schwangerschaft musste sie im November 2017 in Elternzeit gehen. Es ist bereits für eine Nachfolgerin gesorgt. Lisa Veltmann übernimmt übernimmt hierbei ihre Arbeit.

Bei folgenden Aufgaben wird sie euch künftig unterstützen:

  • Bei Ärger in der Schule, zu Hause oder mit Freunden
  • Wenn du dich einsam fühlst oder ungern zur Schule gehst
  • Wenn du jemanden zum Reden brauchst

Wichtig: Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

Frau Veltmann organisiert zusammen mit Frau Weckmann das Projekt “Klar bleiben” (für die 9. Klassen), bei dem es darum geht, im Klassenverband für neun Wochen den Alkoholkonsum zu reduzieren. Der Sieger erhält einen Gutschein im Wert von 1.000 Euro.

Wir vom Blog im Blauen Land haben die Jugendarbeiterin exklusiv zu einem Interview getroffen:

bib-murnau.de: Um was geht es bei dem Projekt “Klar bleiben”?
Veltmann: Es geht um den riskanten Alkoholkonsum von Schülern, insbesondere den negativen Folgen.
bib-murnau.de: Warum sind gerade 9. Klässer die richtigen Ansprechpartner für dieses Projekt?
Veltmann: Weil der ein oder andere mit dem Thema Alkohol schon befasst ist und Erfahrungen gemacht hat.
bib-murnau.de: Wie wird das Ergebnis ausfallen?
Veltmann: Ich hoffe, dass alle fleißig mitmachen und die Klasse das Ziel für die nächsten 9 Wochen “klar zu bleiben” einhält.
bib-murnau.de: Warum sind es genau 9 Wochen?
Veltmann: Der Zeitraum wurde zufällig bestimmt. Es kann sehr viel passieren.

Veltmann betont, dass dieses Projekt ein Selbstest sei und man darauf achten soll, nicht so viel Alkohol in dieser Zeit zu trinken.

bib-murnau.de: Wie sind sie auf die Idee gekommen, dieses Projekt an unserer Schule durchzuführen?
Veltmann: Ich wurde von der Suchtpräventionsbeauftragten Kathrin Weckmann angesprochen. Es gibt für die 6. Klassen ein ähnliches Projekt, bei dem um das Rauchen geht.

Fazit: Lisa Veltmann rundet das Gespräch ab, indem sie betont, dass die Projekte für Schüler und Lehrer interessant seien, da sich die Schüler als Klasse ein gemeinsames Ziel setzen können und sich gemeinsam in den letzten zwei Jahren in Punkto Klassengemeinschaft und Vertrauen beweisen können. Also klar bleiben!

Eine Antwort

  1. I bims eins Einhorn. sagt:

    Cooles “Interview” ich finde es cool was ihr macht! Macht bitte weiter so.

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